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Die aktuelle Halbjahresvignette 2009 für Slowenien kostet 35 Euro


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Für zwei Wochen sind mindestens 30 Euro fällig

ACV kritisiert jüngste slowenische Vignetten-Pläne

Köln. 4. April 2009 ? Der ACV Automobil-Club Verkehr fordert die slowenische Regierung erneut auf, noch vor den anstehenden Urlaubszeiten eine faire Mautvignetten-Lösung zu finden und den Autourlaubern aus dem Ausland anzubieten. Der innerhalb der Europäischen Kommission für das Thema zuständige Beamte bestätigte jetzt auf Anfrage der Europäischen Automobil Clubs EAC, zu dessen Gründungsmitgliedern auch der ACV zählt, dass die slowenische Regierung zuletzt eine 7-Tages-Vignette für 15 Euro vorgeschlagen hat. Die Kommission sei über dieses Angebot ?nicht glücklich? und werde weiterhin mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln Druck auf Slowenien ausüben.

ACV-Generalsekretär Ralf Sanner: ?Die nach Intervention der europäischen Automobilclubs bei der Europäischen Kommission unter Druck vorgeschlagene Lösung für die Kurzzeitvignette ist eine Mogelpackung und ein falsches Zeichen für die Mobilität in Europa. Die meisten Urlauber müssen einen Zeitraum von 2 Wochen überbrücken und werden so mit 30 Euro zur Kasse gebeten; einem Betrag, mit dem sie in der Schweiz ein ganzes Jahr die Autobahn nutzen können. Da kann etwas nicht passen.?

Auch der EAC nahm dies zum Anlass, sich in einem erneuten Schreiben an Generaldirektor Matthias Ruete zu wenden und auf eine baldige Regelung im Sinne aller mobilen Menschen zu drängen.

Aus der Presse wurde bekannt, dass die slowenische Regierung nun eine Wochenvignette zum Preis von 15 Euro anbieten will. Die Halbjahresvignette solle gestrichen und der Preis der Jahresvignette von 55 auf 95 EUR erhöht werden - kein echter Gewinn für Urlauber, denn für einen zweiwöchigen Urlaub müssten sie zwei Wochenvignetten für insgesamt 30 EUR erwerben (statt nach bisheriger Planung 35 EUR für immerhin ein halbes Jahr).