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Sicherheit & Verkehr |
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Download Bild: Einstimmig billigten die Delegierten auf einer Außerordentlichen Hauptversammlung die neue Satzung des ACV (Foto: ACV/Metzler)
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Automobil-Club Verkehr setzt im 50. Jahr seines Bestehens die Rahmenbedingungen, um auf neue Herausforderungen schnell und flexibel reagieren zu können
ACV stellt Weichen für eine erfolgreiche Zukunft
Köln. 23. Januar 2012 – Der ACV Automobil-Club Verkehr, mit rund 300 000 Mitgliedern Deutschlands drittgrößte Interessenvertretung der Autofahrer, hat jetzt in Köln die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft gestellt. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung haben die Delegierten aus über 90 Ortsclubs eine neue Vereinssatzung verabschiedet, damit der Club flexibel und schlagkräftig auf neue Herausforderungen und gesellschaftliche Veränderungen reagieren kann. Die Organisation des ACV wird dazu bis zur nächsten Hauptversammlung im Oktober 2012 neu strukturiert: Ein noch zu wählendes ehrenamtliches Präsidium wird künftig verantwortlich für die strategische Führung und Ausrichtung des Automobil-Clubs und richtet eine hauptamtliche Geschäftsleitung ein. Aufgabe dieses professionell organisierten Managements wird sein, den Service für die ACV-Mitglieder zu gewährleisten und die strategischen Vorgaben des Präsidiums umzusetzen.
Bis zur Wahl des künftigen Präsidiums bleibt der bisherige Clubvorstand mit Dr. Jochen Dobring als Präsident und Lothar Maurer als Vizepräsident an der Spitze im Amt. Für Dr. Dobring ist das enorme Wachstum des ACV ein Zeichen der Dynamik, die den Club in den vergangen Jahren ausgezeichnet hat. Dobring: „Der ACV ist inzwischen mit einem mittelständisches Unternehmen vergleichbar. Nun geht es darum, die Vorteile eines ehrenamtlich geführten Vereins mit den Anforderungen an ein professionelles Management zu verknüpfen.“ Der ACV müsse mit der Zeit gehen, sich weiter positiv entwickeln und für neue Herausforderungen der Zukunft gewappnet sein.
Die Neuausrichtung des ACV erfolgt im Jahr seines 50-jährigen Bestehens, das im Oktober 2012 mit einer großen Jubiläumsveranstaltung in Frankfurt und Offenbach begangen wird.
1962 in Köln als „Automobilclub der Verkehrsbediensteten Deutschlands“ gegründet, bietet der ACV heute allen Autofahrern seine Leistungen an. Gegen alle Mitbewerber hat sich der Club in 50 Jahren mit einem praxisorientierten Angebot, attraktiven Preisen und großer Mitgliedernähe intelligent behaupten können und in den letzten Jahren immer wieder zweistellige prozentuale Zuwachszahlen erzielen können.
Neben einem Schutzbrief für den Fall einer Panne oder eines Unfalls im In- und Ausland bietet der ACV seinen Mitgliedern zahlreiche Extras ohne Aufpreis. Dazu zählen zum Beispiel finanzielle Clubhilfen bei Park- oder Marderschäden. Über den Versicherungspartner DEVK profitieren ACV-Mitglieder von besonders günstigen Prämien in den verschiedensten Versicherungssparten. Der ACV versteht sich als Dienstleister für die Mobilität der ganzen Familie. So gibt es auch spezielle Mitgliedschaften für Ehe- und Lebenspartner, für Single, für junge Leute sowie den Junior-Club für Kinder der Mitglieder. Zu den Leistungen zählt auch ACV profil; das Magazin wird allen Mitgliedern kostenlos zugestellt.
Schon in dem 1986 beschlossenen „Verkehrspolitischen Konzept“ sprach sich der ACV für ein „vernünftiges Miteinander von Individualverkehr und öffentlichem Verkehr“ aus. Neben dem wichtigen Thema Sicherheit wurde auch der Umweltschutz hervorgehoben: „Wir fordern unsere Mitglieder zu vernünftigem Fahren, zum Kraftstoffsparen, zum Kauf von abgasarmen Kraftfahrzeugen und zur Reinhaltung der Luft auf", heißt es in den Leitlinien. Darüber hinaus betont der ACV auch heute noch: „Wir unterstützen alle Bestrebungen nach sinnvoller Geschwindigkeitsregelung, zum Beispiel durch besondere Regelungen für bestimmte Kraftfahrzeugarten, durch Einführung von verkehrsgerechten Richtgeschwindigkeiten und die Anlegung von verkehrsberuhigten Zonen in Wohngebieten.“ In verschiedenen Gremien, wie dem Deutschen Verkehrs-Sicherheitsrat (DVR), der Deutschen Verkehrswacht (DVW) oder der Initiative „Pro Bahn“, vertritt der ACV die Interessen seiner Mitglieder. Auf europäischer Ebene ist der Automobil-Club im Verbund Europäischer Automobilclubs (EAC) mit einem Büro in Brüssel vertreten.
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