Automobil-Club Verkehr setzt im 50. Jahr seines Bestehens die Rahmenbedingungen, um auf neue Herausforderungen schnell und flexibel reagieren zu können
Köln. 23. Januar 2012 – Der ACV Automobil-Club Verkehr, mit rund 300 000 Mitgliedern Deutschlands drittgrößte Interessenvertretung der Autofahrer, hat jetzt in Köln die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft gestellt. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung haben die Delegierten aus über 90 Ortsclubs eine neue Vereinssatzung verabschiedet, damit der Club flexibel und schlagkräftig auf neue Herausforderungen und gesellschaftliche Veränderungen reagieren kann. Die Organisation des ACV wird dazu bis zur nächsten Hauptversammlung im Oktober 2012 neu strukturiert: Ein noch zu wählendes ehrenamtliches Präsidium wird künftig verantwortlich für die strategische Führung und Ausrichtung des Automobil-Clubs und richtet eine hauptamtliche Geschäftsleitung ein. Aufgabe dieses professionell organisierten Managements wird sein, den Service für die ACV-Mitglieder zu gewährleisten und die strategischen Vorgaben des Präsidiums umzusetzen.
„Wash & Check“-Aktion 2011: Reifenqualität deutlich schlechter
Hohes Alter und zu geringe Profiltiefe
Köln. 31. 10. 2011 - Deutschlands Autofahrer sind mit deutlich älteren Reifen unterwegs, deren Profiltiefe zu gering ist oder sogar nahe an der Verschleißgrenze liegt. Das ist die vorläufige Bilanz der Reifensicherheitsaktion „Wash & Check“ 2011, an der sich auch der ACV als Partner beteiligt hat. Knapp 3000 Reifen wurden Mitte September bundesweit an Waschstraßen und Tankstellen auf Sicherheitsmerkmale wie Alter, Profiltiefe, Luftdruck und Einfahrschäden überprüft.
ACV gibt Tipps für das richtige Verhalten nach Panne oder Unfall
Sicherheit geht vor
Köln. 19. 7. 2011 - Wie der ACV Automobil-Club Verkehr berichtet, können laut einer aktuellen Umfrage des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) 85 Prozent aller befragten Autofahrer keine korrekten Antworten zur richtigen Reihenfolge der erforderlichen Maßnahmen bei Panne oder Unfall geben. Demnach würden bei einem Unfall mit Sachschaden zwar die meisten Befragten (81 Prozent) die Polizei alarmieren, aber nur 35 Prozent denken an das Sichern der Unfallstelle. Was im Falle einer Panne oder nach einem Unfall zu tun, erläutert der ACV in seinen Ratgeber-Tipps.
GTÜ stellt praktischen Caravaning-Ratgeber für sicherheitsbewusste Fahrer vor – kostenlos im Internet
Caravaning-Ratgeber zum Download
Köln. 27. 6. 2011 - Rechtzeitig zu Beginn der heißen Phase, wenn wieder zahlreiche Camper mit Caravan und Reisemobil in die frühe Urlaubssaison starten, präsentiert die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung einen praktischen Caravaning-Ratgeber für sicherheitsbewusste Autofahrer. Diese Broschüre im traditionell handlichen Querformat ist kostenlos bei den GTÜ-Prüfstellen, direkt von der GTÜ-Zentrale in Stuttgart oder auch als kostenloser Download im Internet zu haben: http://ratgeber.gtue.de
Riesen-Lkw belasten das Straßennetz enorm und sind gegen alle Sicherheitsbemühungen
ACV gegen fünfjährigen Feldversuch mit Gigalinern
Köln. 3. 2. 2011 - Im Rahmen eines „Feldversuchs“ will die Bundesregierung Riesen-Lkw von bis zu 25,25 Meter Länge und bis zu 44 Tonnen fünf Jahre lang auf deutschen Straßen fahren lassen. Den Lkw-Betreibern soll durch den langen Zeitraum ermöglicht werden, steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten zu nutzen. Der ACV Automobil-Club Verkehr kritisiert den Einsatz so genannter Gigaliner auf unseren Straßen, da das Straßenverkehrsnetz derartigen Belastungen nicht gewachsen ist und die Situation sich dadurch für alle Verkehrsteilnehmer nur noch verschlimmern würde. Erfolgreiche Bemühungen um mehr Verkehrssicherheit würden diese Riesen-Lkw konterkarieren.
ACV unterstützt auch 2011 die Aktion für besseren Verkehrsfluss: 350 neue Anträge gestellt
Mehr Grünpfeile an deutschen Kreuzungen
Düsseldorf. 21. 1. 2011 - Hunderte von Autofahrer-Wünschen zu neuen Grünpfeilen sollen 2011 Wirklichkeit werden. Dieses Ziel hat sich die Initiative „Ja zum Grünen Pfeil“ für das neue Jahr vorgenommen. Zu diesem Zweck haben jetzt die drei Partner, der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK), der ACV Automobil-Club Verkehr sowie die Sachverständigenorganisation DEKRA über 350 neue Grünpfeile deutschlandweit bei den zuständigen Straßenverkehrsbehörden beantragt.
Umweltzonen: Nur noch mit grüner und gelber Plakette in die Innenstädte von Augsburg, Osnabrück, Düsseldorf und Wuppertal
2011: Rote Karte für die rote Plakette
Köln. 9. 1. 2011 – Mit Beginn des neuen Jahres gelten in einigen deutschen Städten verschärfte Auflagen zum Befahren der Umweltzonen. In Augsburg, Osnabrück, Düsseldorf und Wuppertal dürfen Kraftfahrzeuge mit roter Plakette nicht mehr in die gekennzeichneten Innenstadtbereiche einfahren. Hier haben jetzt nur noch Autos mit grüner oder gelber Schadstoffplakette an der Frontscheibe eine Einfahrerlaubnis. Wie der ACV Automobil-Club Verkehr mitteilt, müssen Autofahrer, die gegen diese Regelung verstoßen und erwischt werden, mit einem Bußgeld von 30 Euro und einem Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei rechnen.
ACV begrüßt Neuregelung der StVO als notwendige Konsequenz aus der aktuell unpräzisen Rechtslage Winterreifen sollen Pflicht werden
Köln. 6. 10. 2010 – Der ACV Automobil-Club Verkehr sieht in der von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) angekündigte Einführung einer generellen Winterreifenpflicht in Deutschland eine notwendige und richtige Konsequenz aus der aktuell unsicheren Rechtslage. Ramsauer reagiert damit auf ein Urteil des Oberlandesgerichtes (OLG) Oldenburg. Danach sind Bußgelder bei Verstößen gegen die bislang nicht präzise ausgeführten Vorschriften verfassungswidrig.
DVR-Umfrage über das Fahren auf Landstraßen: Zu dichtes Auffahren steht auf Platz 2 der Liste
Autofahrer ärgern sich über riskante Überholmanöver
Köln. 3. September 2010 – Mehr als die Hälfte der Autofahrer (57,3 Prozent) ärgert sich besonders über riskante Überholvorgänge auf der Landstraße. Dies ergab eine repräsentative Befragung unter 2.000 Verkehrsteilnehmern, die im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) vom Marktforschungsinstitut Ipsos durchgeführt wurde. Wie der ACV Automobil-Club Verkehr berichtet, verursachen auch dichtes Auffahren (51,8 Prozent), mangelhafter Fahrbahnbelag (41,4 Prozent) und Baustellen (39,4 Prozent) bei vielen Autofahrern Ärger.
ACV: Kein Grund zur Aufregung für aktuelle Führerscheinbesitzer – lange Übergangsfristen 2013 wird der neue EU-Führerschein eingeführt
Köln. 30. August 2010 – Alle deutschen Bürger, die ab dem 19. Januar 2013 ihre Fahrerlaubnis beantragen, erhalten den neuen EU-einheitlichen Führerschein im Chipkarten-Format. Besitzer älterer Ausweisdokumente wie den alten „grauen Lappen“ oder den rosafarbenen Führerschein müssen jedoch nicht nervös werden. Der ACV Automobil-Club Verkehr: Es gibt lange Übergangsfristen – erst spätestens 2033 müssen alle Führerscheine gegen das neue Format ausgetauscht werden.
ACV gibt Tipps für den Schulanfang: Autofahrer zu erhöhter Aufmerksamkeit aufgerufen
Sicher zur Schule
Köln. 10. August 2010 – Nach dem Ferienende in Niedersachsen und Bremen hat für die Erstklässler in diesen Bundesländern die Schule begonnen. Andere Länder folgen jetzt. Der ACV Automobil-Club Verkehr ruft daher alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhter Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme auf. Insbesondere in Wohngebieten und Straßen rund um Schulen gilt: Fuß vom Gas nehmen und jederzeit bremsbereit sein.
StVO muss eindeutige Vorgaben für die Ausrüstung von Fahrzeugen bei winterlichen Straßenverhältnissen liefern
ACV begrüßt Überprüfung des „Winter-Paragraphen“
Köln. 15. 6. 2010 – Auch wenn der Sommer 2010 noch gar nicht richtig begonnen hat – der nächste Winter kommt bestimmt. Und damit die für Autofahrer oft ungewisse Frage, wie denn das Auto bei „winterlichen Straßenverhältnissen“ ausgestattet sein muss. Denn seit 2006 fordert die Straßenverkehrsordnung, dass die Ausrüstung von Kraftfahrzeugen an die Wetterverhältnisse anzupassen ist. Die Formulierung des Paragraphen 2, Absatz 3a der StVO ist allerdings nicht eindeutig. So herrscht oft Ungewissheit, welche Reifen und Ausrüstungsgegenstände bei winterlichen Bedingungen die richtigen sind. Der ACV Automobil-Club Verkehr fordert hier schon seit Jahren eine Präzisierung – und jetzt hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer angekündigt, die StVO in diesem Punkte zu prüfen und zu verbessern.
ACV weist Forderungen des Bundespräsidenten, die Kraftstoffpreise zu erhöhen, scharf zurück
Höhere Benzinpreise sind das falsche Signal
Köln. 23. 3. 2010 – Der ACV Automobil-Club Verkehr hat Forderungen von Bundespräsident Horst Köhler, die Kraftstoffpreise zur erhöhen, scharf zurückgewiesen. Dies ist, so ACV-Vizepräsident Lothar Maurer, „das falsche Signal zur falschen Zeit“. Schon jetzt müssten Autofahrer unverhältnismäßig hohe Steuern und Abgaben auf den Preis für Benzin und Diesel zahlen. Dagegen vernachlässige der Staat seine Pflicht, mit diesen Einnahmen für eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur zu sorgen. Gerade nach dem harten Winter zeige sich, so Maurer, dass „kaum Geld vorhanden ist, die Winterschäden in den Fahrbahnen zu beseitigen“. Schlaglöcher gefährden dadurch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.
Wie Autofahrer ihr Konto durch freiwillige Beratung bereinigen können
Punkte in Flensburg
Köln. 18. 3. 2010 – Im Flensburger Verkehrszentralregister werden alle rechtskräftigen Verkehrsstraftaten und Ordnungswidrigkeiten ab 40 Euro nach dem Punktekatalog bewertet und eingetragen. Wie der ACV Automobil-Club Verkehr berichtet, können Verkehrsteilnehmer jederzeit und kostenlos Auskunft über ihr Punktekonto erhalten. Besonders Vielfahrern und Führerscheininhabern, denen bereits mehrfach Verkehrsverstöße vorgeworfen wurden, empfiehlt der ACV, sich beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) über den aktuellen Punktestand zu informieren. So haben sie die Chance, gesetzliche Rabattmöglichkeiten rechtzeitig zu nutzen.
ACV appelliert: Mittel für Verkehrssicherheit trotz großer Erfolge nicht reduzieren
Zahl der Verkehrstoten 2009 auf Rekordtief
Köln. 18. 12. 2009 – Erfreuliche Entwicklung beim Unfallgeschehen auf Deutschlands Straßen: Nach einer Prognose der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) werden im Jahr 2009 so wenig Menschen wie noch nie seit Beginn der statistischen Auswertung im Straßenverkehr getötet. Voraussichtlich werden es etwa 4100 Getötete sein, das sind rund sieben Prozent weniger als im Vorjahr (4477). Der ACV Automobil-Club Verkehr zeigt sich sehr erfreut über diese Entwicklung und appelliert dennoch an die Bundesregierung, die finanziellen Mittel für die Verkehrssicherheitsarbeit, wie sie beispielsweise über den DVR organisiert werden, trotz leerer Kassen nicht zu kürzen. ACV-Vizepräsident Lothar Maurer: „Jeder Verkehrstote ist immer noch einer zuviel!“
Abgasuntersuchung wird Bestandteil der Hauptuntersuchung
Ab 2010 gibt es keine AU-Plakette mehr
Köln. 26. 10. 2009 – Ab 2010 werden in Deutschland keine AU-Plaketten mehr auf die vorderen Fahrzeugkennzeichen geklebt. Die Abgasuntersuchung wird ab dem 1. Januar Bestandteil der Hauptuntersuchung, abgekürzt HU. Wie der ACV Automobil-Club Verkehr berichtet, werden ab dem kommenden Jahr bei der Hauptuntersuchung die abgelaufenen sechseckigen AU-Plaketten vom vorderen Kfz-Kennzeichen entfernt.
ACV und ADFC fordern mehr
Rücksicht: Rad- und Autofahrer sind im Herbst gleichermaßen gefordert
Beleuchtung
überprüfen
Köln.10. Oktober 2009 – Rad- und
Autofahrer, die im Herbst mit defektem Licht unterwegs sind, riskieren nicht
nur ihre Gesundheit. Die Bußgelder für eine fehlende oder nicht funktionierende
Beleuchtung sind empfindlich. Radfahrer zahlen zwischen 10 und 25 Euro,
Autofahrer müssen mit 10 bis 40 Euro rechnen. Der Allgemeine Deutsche
Fahrrad-Club (ADFC) und der Automobil-Club Verkehr (ACV) empfehlen deshalb
gemeinsam, die Beleuchtung an Fahrrad und Auto zu kontrollieren.
ACE und ACV bekräftigen
Ablehnung von Megatrucks Köln, 27. August
2009 – Mit der Zulassung von Riesenlastern auf deutschen Straßen lassen sich
die transportlogistischen Herausforderungen nicht in den Griff bekommen. Solche
Ungetüme bedrohen vielmehr die Verkehrssicherheit der Autofahrer. Mit dieser
Erklärung bekräftigten die Autoclubs ACE und ACV am Donnerstag in Berlin ihre
ablehnende Haltung gegenüber der Einführung so genannter Megatrucks. Die beiden
in der Allianz pro Schiene engagierten Verbände reagierten damit zugleich auf
die Kehrtwende des ADAC, der jetzt angekündigte, seine ursprüngliche Haltung
aufgeben zu wollen. Der Münchener Club hatte ebenso wie andere führende
Verkehrsverbände Megatrucks bislang abgelehnt.
Köln.16. Juli 2009
– Deutschlands Autofahrer achten immer noch zu wenig auf die Reifen ihres
Fahrzeugs. Das ist das Ergebnis eines Reifenchecks der Initiative
Reifensicherheit in Zusammenarbeit mit dem ACV Automobil-Club Verkehr. Mehr als
jeder dritte der überprüften Reifen wies Mängel bei der Profiltiefe, dem
Reifenalter oder dem Luftdruck auf. 2008 war dies bei einerähnlichen Aktion nur bei rund 25
Prozent aller überprüften Fahrzeuge der Fall.
Köln, 11. März 2009 ? Jedes Auto hat eine Warnblinkanlage, aber nicht jeder Autofahrer ist sich sicher, wann er sie verwenden muss oder darf. Neben der reinen Warnung vor einem liegengebliebenen Auto dient sie unter anderem auch als Hinweis auf einen Stau oder das Abschleppen. Der ACV Automobil-Club Verkehr gibt Tipps für die richtige Nutzung der Warnblinkanlage im Auto.
Raser und Drängler werden stärker zur Kasse gebeten – ACV fordert verstärkte Kontrollen
Neuer Bußgeldkatalog ab 1. Februar
Köln. 30. Januar 2009 – Wer jetzt – Stichtag ist der 1. Februar 2009 – zu schnell fährt oder andere Verkehrsteilnehmer bedrängt, muss mit hohen Strafen rechnen. Auch für Fahrer, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss am Steuer sitzen, werden die Bußgelder erhöht.
Der ACV Automobil-Club Verkehr begrüßt, dass schwere, die Sicherheit gefährdende Verkehrsverstöße stärker geahndet werden. Gleichzeitig fordert der in Köln ansässige Automobilclub aber auch, die Kontrollen zu verschärfen und es nicht bei der Androhung höherer Strafen zu belassen.
ACV fordert: Sicherheits- und Umweltaspekte müssen höher gewichtet werden
EU-Studie verharmlost Probleme von Megatrucks
Köln. 26. Januar 2009 ? Die Diskussion über 25 Meter lange Lastkraftwagen mit 60 Tonnen Gesamtgewicht, auch ?Megatrucks? genannt, kommt wieder in Gang. Jetzt wurde eine von der EU-Kommission in Auftrag gegebene wissenschaftliche Studie bekannt. Sie kommt zu dem Schluss, dass der wachsende Güterverkehr die Zulassung so genannter ?longer and heavier vehicles?, kurz LHVs, auf Dauer unverzichtbar macht. Der Verbund Europäischer Automobil Clubs (EAC), zu dessen Gründungsmitgliedern auch der ACV Automobil-Club Verkehr zählt, kritisiert, dass in dem Papier die Auswirkungen auf Umwelt, Energieverbrauch und Verkehrssicherheit zu einseitig dargestellt würden.